Attila Hildmann stellt sich der Presse in seiner Snackbar

Heute trägt er wieder seine Gewinnerschuhe

Heute hat er seine Gewinnerschuhe an. Jene Schuhe, die er bei Schlag den Star anhatte und gewonnen hat. Heute ist ein großer Tag für Attila Hildmann und seine Snackbar. Heute werden 35 Journalisten in seine Snackbar kommen und seine Burger bewerten. Grund für dieses Event war ein vorheriger Schlagabstausch zwischen Presse und Attila Hildmann, der nicht immer seriös ablief. Der Höhepunkt ist also heute dieses Event. 15 Uhr geht es los.

Attila empfängt freundlich die 35 angekündigten Journalisten am Eingangsbereich seiner Snackbar in der Schillerstraße 71. Einer der Journalisten spricht gleich wieder die Ledersitze seines Porsches an. Dazu kann Attila nur grinsend sagen, dass sein neuer kein Leder mehr hat.

Die Journalisten nehmen Platz und Attila zeigt als allererstes einen Film über Folgen und Leid der Massentierhaltung. Dabei sind neben Illustrationen auch reale Videos über die Verstümmelung von Tieren zu sehen. Spätestens sollten Fleischesser kein Fleisch mehr essen wollen, wenn sie Empathie besitzen…

Nach dem Film erklärt Attila Hildmann kurz, warum er so emotional auf die Kritik des Tagesspiegels reagiert hat. Es ging ihm hier nicht um ihn als Person. Er sieht es als Statement für den Tierschutz und den Planeten. Man kann sehen, wie ihn das Thema berührt, denn ihm kommen die Tränen.

Danach erklärt er die Bewertung der Burger, die gleich verköstigt werden. Es gibt zwei Bewertungssteps. Die erste Bewertung ist eine Skala von 1-10, ob die Burger geschmeckt haben. Die zweite Bewertung ist Beantwortung der Frage, ob die Journalisten dennoch einen Fleischburger vorziehen würden. Wenn die Mehrheit einen Fleischburger vorziehen würde, dann wird Attila Hildmann live vor Kameras ein Rindersteak essen.

Attila erinnert vor des Servierens des Essens noch die Journalisten, dass diese ja immer die Wahrheit herausfinden. Dann sollten sie auch hinter die Kulissen der Massentierhaltung schauen. Was für wahre Worte…

Klar habe er mit seinen Büchern Geld verdient. Er habe 10 Jahre gearbeitet, ohne dass er großartig Geld verdient. Er hatte schon als Ziel, die nachhaltige Ernährungsform zu verkaufen. Der Eigennutz, die eigene Gesundheit, lässt sich am besten verkaufen. Das hat er auch bei seinen Büchern genutzt. Er hat (s)eine Geschichte verkauft.

Er erwähnt noch, dass bei ihm in der Snackbar immer frisch gekocht wird mit 95 Prozent frischer Zutaten von Hand gearbeitet.

Er wird den Journalisten Burger, Pommes mit Mayo und dem Matcha Eis servieren.

Eine Reporterin von RTL probiert vor laufenden Kameras Attilas veganen Burger. Als erstes äußert sie sich, dass sie ihn gut findet. Sie beschreibt das Aussehen des Burgers. Sie sagt weiter „ich glaube er schmeckt echt gut, aber ich glaube Fleischburger schmeckt mir doch besser“. Das sitzt, aber Attila beantwortet weitere allgemeine Fragen der Journalisten. Eine Journalistin der Morgenpost äußerst sich „Ist lecker, schmeckt, aber man muss es nicht Burger nennen“. Ein anderer Reporter berichtet

attila hildmann snackbar „Es kommt ihm nicht in die Nähe. Es ist kein Burger. Nur seine Verkleidung. Attilas Falafel trifft es besser.“

Die Bewertung des Journalisten von NRJ ist ähnlich „sehr gut, Burger in einem Kleid einer Falafel“.

Zwischendrin lässt sich Attila Hildmann mit seinem Burger fotografieren und beantwortet weitere Fragen.

Nach einer knappen Stunde haben alle Journalisten ihre Bewertung abgegeben und es wird auf das Ergebnis gewartet. Alle warten gespannt in und vor der veganen Snackbar.

Das Ergebnis: Es hat allen geschmeckt, aber die Mehrheit zieht einen Fleischburger vor. Attiila Hildmann hat somit seine Wette verloren. Kurz nach Bekanntgabe des Ergebnisses parkt Attila Hildmann seinen Porsche um, um Platz für einen Viehtransporter zu machen.

Er holt ein großes Messer aus seiner Snackbar und verkündet, dass er kein Tier töten wird, damit er es essen kann. Wenn dann muss einer der Journalisten das Tier töten. In dem kleinen Viehtransporter befindet sich ein Kalb, ein süßes Kalb ohne Mutter. Die Mutter ist eine Milchkuh. Die Journalisten fotografieren und filmen weiter aber keiner meldet sich, um das Kalb umzubringen.

Er wird gefragt, warum er dies mache. Er möchte damit aufmerksam machen, dass die Fleischesser sich schon sehr distanziert haben von einem Tier, das irgendwann als Fleisch auf dem Teller landet. Er erinnert daran, dass viele immer groß tönen, sie könnten ein Tier töten. Doch wenn man vor diesem stehe, kann keiner dem Tier etwas zu Leide tun. Jeden Tag könne man mit seiner Ernährung entscheiden, ob man Tierelend unterstützt oder nicht.

Ich muss sagen, ich bin echt begeistert von Attilas Event in seiner Snackbar. Wahrscheinlich war ihm schon vorher klar, dass er die Wette verlieren wird. Doch er hat etwas gutes daraus gemacht. Eindrucksvoll auf hat er auf das Tierleid hingewiesen und dies versinnbildlich durch das kleine Kalb. Er ist trotzdem ein Gewinner heute, passend zu seinen Gewinnerschuhen.

Attila verteilt noch sein gutes Matcha-Eis an die interessierten Reporter. Es scheint allen zu schmecken. Eine Mitarbeiterin verrät dann auch noch ein paar Zutaten, die das Eis so cremig macht. Einige Zutaten sind allerdings geheim.

Wollen wir nur hoffen, dass das kleine kalb ein schönes Leben hat und nicht in die Mastanlage kommt.

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